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Raum der Ideen

Raumgestaltung

Gestaltung des »Raums der Ideen« im Besucherzentrum der BASF in Ludwigshafen

Detail Im »Raum der Ideen« im Besucherzentrum der BASF soll der Besucher sich mit dem magischen Moment beschäftigen, in dem eine Idee entsteht. Um wissenschaftliche Fragen zu stellen oder Thesen zu formulieren, braucht der Forscher Neugierde, Wachsamkeit und Wissen. Diesen abstrakten und persönlichen Moment zu visualisieren und erlebbar zu machen, war die Aufgabe, als wir von dem verantwortlichen Planungsbüro flying saucer den Auftrag bekamen, den 3 × 3 m großen Raum zu gestalten. Wir haben hierfür im Hintergrund das unendliche Netz des Wissens angedeutet und darauf auf drei verschiedenen Ebenen konkrete Inhalte nach vorne geholt: 1. Zitate interessanter Forscher aus allen wissenschaftlichen Bereichen, 2. Statements zur Motivation von BASF-Forschern als Audioinstallation und 3. Begriffe zu den so genannten Megatrends auf LED-Laufschriften.

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Textile Zunge

Stoffobjekt

Überdimensionale Zunge aus Stoff mit aufgenähten Geschmacksknospen zum Bestaunen und Anfassen

Detail Kindern nicht nur die süßen Seiten, sondern ein umfassendes Bild von Schokolade zu vermitteln, ist das Ziel der Ausstellung »Schokolade« im Berliner MACHmit! Museum. Um die Verteilung der Geschmacksknospen auf der menschlichen Zunge zu demonstrieren, entwickelten wir eine überdimensionale Zunge aus Stoff. Nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft verteilen sich die verschiedenen Geschmacksrezeptoren zu annähernd gleichen Teilen auf der gesamten Zunge, so dass wir eine Reihe bunter Inseln aus Perlen entwickelten, die die verschiedenen Geschmacksrichtungen salzig, süß, sauer, bitter und umami demonstrieren. Die Zunge ist außerdem so hergestellt, dass die kleinen und neugierigen Besucher sie auch anfassen kˆnnen. Die Ausstellung zeigt darüber hinaus das Paradiesbild, ein weiteres textiles Exponat von uns.

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Paradiesbild

Stoffbild

2 × 3 m großes Stoffbild im Auftrag des MACHmit! Museum Berlin

Detail Kindern die verschiedenen Vorstellungen vom Paradies zu vermitteln war das Ziel einer Ausstellung im MACHmit! Museum in Berlin. In diesem Zusammenhang bekamen wir im Herbst 2004 den Auftrag zur Realisierung eines Exponats. Angeregt durch die Gemälde Henri Rousseaus entstand ein 2 × 3 m großes interaktives Wandbild aus Stoff. Die verarbeiteten Stoffe haben wir bewusst so gewählt, dass das Motiv Volumen bekam und einzelne Objekte (z.B. Blüten) mit unterschiedlicher Haptik für das junge Publikum begreifbar wurden. Das Bild war Teil der Ausstellung »Auf der Suche nach dem Paradies« und wurde von November 2004 bis Juli 2005 im MACHmit! Museum gezeigt.

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Mauermatratzen

Stoffobjekte

In die Berliner Mauer verwandelte Matratzen mit benähten Bezügen und abnehmbaren Kopfrollen

Detail Als eines von 20 Projekten waren unsere »Mauermatratzen« und die »Berlin Wall Guestbeds« vom 4. bis 6. Januar 2009 in der Temporären Kunsthalle Berlin im Rahmen der in London während der Design Week bereits erfolgreich gezeigten Ausstellung »20 Jahre Mauerfall – 20 Jahre Freiräume« zu sehen. Dieses Jahr steht das 20-jährige Jubiläum des Falls der Berliner Mauer an. CREATE BERLIN e.V. rief auf zur Auseinandersetzung mit eben diesem Thema, woraufhin wir gemeinsam mit Josephine Rank die Mauermatratzen entwickelten. Sie fungieren hängend als Raumtrenner und werden liegend zu Sitzmöbeln, die Freiraum für Austausch und Begegnung bieten. Die Berlin Wall Guestbeds sind eine Abwandlung der Mauermatratzen. Im September 2009 haben wir die Mauermatratzen verkauft. Seither sind wir nicht mehr für den Inhalt der Seite www.mauermatratzen.de verantwortlich. Unsere ausführliche Projektdokumentation ist unter www.mijulyundca.de/mauermatratzen zu sehen.

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CharakterkÖpfe

Textil- und Holzobjekte

Konzept und Umsetzung einer spielerischen Inszenierung von Farbstoffen und Materialien für das Besucherzentrum des Chemieunternehmens BASF

Detail Jeans, Outdoor-Kleidung, knitterfreie Hemden, Ledergürtel, weiße T-Shirts und farbtreue Bademode haben etwas gemeinsam: Sie alle erhalten einen wesentlichen Teil ihrer Eigenschaften durch den Einsatz synthetischer Farbstoffe oder Textilchemikalien. Die Aufgabe, diesen »unsichtbaren Beitrag« als »sichtbaren Erfolg« zu visualisieren, kam von der Berliner Agentur flying saucer, die das neue Besucherzentrum der BASF in Ludwigshafen entwickelte und produzierte. Die Charakterköpfe stehen seit Anfang 2007 als Blickfang im Raum »Chemie im Alltag«, der dem Besucher spielerisch und realitätsnah erklärt, welche Rolle Chemie in seinem Alltag spielt. (jz)

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Typografie in Bewegung

Animation

Typografischer Animationsfilm auf CD-ROM mit Booklet und Verpackung; dazu die theoretischen Grundlagen in Buchform

Detail Wenn ein Bild wirklich mehr sagt als tausend Worte, was sagt dann ein Bild aus Worten – oder gar ein Film aus Worten? Die Arbeit »Typografie in Bewegung« macht sich auf die Suche nach einer Antwort auf diese Frage und damit nach dem Verhältnis zwischen gedrucktem und bewegtem Wort und Bild. Ein Songtext wurde animiert, sodass der Text in Echtzeit zur Musik zu lesen ist, während er gleichzeitig ein typografisches Bild erzeugt, das eine subjektive Illustration des Songs zeigt. Auf diese Weise erprobt die Arbeit auch eine neue Art des Erzählens und Lesens auf mehreren Ebenen. (ca)

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Nähkästen

Materialbilder

Auf transparente Folie genähte Skizzen, in mehreren Schichten in Holzkästen übereinander gereiht

Detail Der Geist eines Ortes und die Geister eines Ortes sind Gegenstand kleiner, schnell-gemachter Illustrationen, die meine Skizzenbücher füllen. Um diesen Skizzen einen Teil ihrer ursprünglichen Räumlichkeit zurück zu geben bzw. ihnen eine neue, eigene Tiefe zu verleihen, habe ich das Format der Nähkästen entwickelt. Auf analoge Weise werden Teile der Skizzen auf verschiedene transparente Layer verteilt, die dann in einem Holzrahmen hintereinander montiert werden. Aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet, lassen sich so darin ganz unterschiedliche Bilder finden. (jz)

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Ladies

Stoffbilder

In freier Arbeit entstandene großformatige Bilder aus Stoff

Detail Im Frühjahr und Sommer 2004 entstand in freier Arbeit eine Gruppe von Stoffbildern mit Portraits von Frauen. Die Arbeiten wurden unter dem Titel »Ladies by mijuly« mehrfach ausgestellt (17. – 18.07.2004 p:os, Hamm; 05. – 08.08.2004 Rosengarten, Berlin; 18. – 28.09.2004 filesharing | showroom, Berlin) und publiziert (»Wonderland«, Die Gestalten Verlag, Berlin 2004).

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